JHV Kreidverband 2015

Die Jahreshauptversammlung des Kreisverbands der Freien Wähler

fand am 11. Juni 2015 in Limbach im "Limbacher Hof" statt.

Limbach (ws) Kreisverbandsvorsitzender Bruno Herberich blickt auf ein erfolgreiches Jahr zurück. Jahreshauptversammlung endet mit einem Appell, junge Menschen stärker in die Kommunalpolitik einzubinden.

„Das ist schön, dass unser langer Tisch hier im Limbacher Hof bis auf den letzten Platz besetzt ist“, begrüßte Bruno Herberich die Teilnehmer der diesjährigen Jahreshauptversammlung. Er hatte auch allen Grund zur Freude, waren doch Vertreter aus nahezu allen Ortsverbänden gekommen, sowie die Kreisräte Valentin Knapp und der Fraktionsvorsitzende der Freien Wähler im Kreistag Uwe Stadler, ebenso die Bürgermeister Volker Rohm aus Hardheim und Thomas Ludwig aus Seckach. Für die gastgebende Gemeinde sprach Bürgermeister Bruno Stipp ein paar Grußwort und stellte die Gemeinde Limbach den Zuhörern vor. Der einzige Wermutstropfen für Herberich war die Tatsache, dass keine der Vertreterinnen der Freien Wähler anwesend waren, obwohl es doch einige engagierte Kommunalpolitikerinnen in den Reihen der Freien Wähler des Neckar-Odenwald-Kreises gibt.

In seinem Jahresrückblick ging Herberich auf die Aktivitäten der Freien ein. Nach den Kommunalwahlen sei zwar wieder eine gewisse Normalität eingekehrt, aber nach der Wahl sei ja bekanntlich vor der Wahl. Herausragendes Ereignis war zweifelsohne der Workshop für die neugewählten Ortschafts-, Gemeinde- und Kreisräte sowie kommunalpolitisch Interessierten im Frühjahr dieses Jahres in Mosbach, auf dem auch der Landesgeschäftsführer der Freien Wähler, Friedhelm Werner mit seinem Referat viel beachtete Impulse gegeben hat. Das zweite Veranstaltungshighlight galt den Familien der Freien Wähler. Hatte man sich im vergangenen Jahr in Mosbach getroffen, so wollte man dieses Jahr Buchen besuchen. Der Erfolg dieses Familientages mit über 30 Teilnehmerinnen und Teilnehmern bestätigte die Initiatoren, auch für das nächste Jahr einen solchen Tag fest einzuplanen. Man entschied sich spontan für Osterburken als nächstem Veranstaltungsort.

Eine beruhigende Nachricht hatte dann der Kassenwart des Kreisverbandes Edgar Hellwig parat: Die nach den Wahlen arg strapazierte Kasse schreibe wieder schwarze Zahlen. Da die Freien Wähler keine öffentlichen Zuschüsse erhielten, müsse man für den nächsten Wahlkampf die Kasse wieder füllen. Dafür sorgten u.a. die gewählten Kreisräte der Freien Wähler und private Sponsoren durch Spenden sowie die einzelnen Ortsverbände durch ihre Beiträge.

Ehrenvorsitzender Fritz Müßig übernahm gerne die Aufgabe, den Vorstand zu entlasten, nicht ohne anerkennende Worte für die Tätigkeit des Vortandes, der ich über das Lob aus dem Munde des Urgesteins der Freien Wähler im Neckar-Odenwald-Kreis sehr freute.

Von allen mit Spannung erwartet der Bericht Uwe Stadlers aus der Kreistagsarbeit. Hier war es besonders die Krankenhausfinanzierung, die auf interessierte Ohren und kritische Rückfragen stieß. - Berichte aus den einzelnen Ortsverbänden rundeten die Rückschau ab.

Bruno Herberich gab abschließend einen kurzen Ausblick auf die Vorhaben des Kreisverbandes. Aktuelle Überlegungen galten der Präsentation der Freien Wähler einerseits auf ihrer Webseite andererseits aber auf Facebook. In der anschließenden Diskussion zeigte sich ein gewisser  Generationenkonflikt zwischen den Teilnehmern. Die eher Konservativen wollten weiter nur auf die Information auf der Webseite der Freien Wähler setzen, während die Jüngeren durchaus den Möglichkeiten der kommunikativen interaktiven Webpräsenz über Facebook mehr Chancen geben wollten, vor allem nach den eindeutig positiven Erfahrungen mit Facebook in der vergangenen Wahl. Dort hatten sich jüngere Wähler durchaus  an Diskussionen auf den Facebookseiten beteiligt.

Ein Hoffnungsschimmer am Horizont, denn auf einer Wahlbeteiligung, die von ehemals 70% auf 50% zusteure, so Uwe Stadler, könne man sich mitnichten ausruhen. Wenn wir es nicht schafften, die jungen Menschen im Kreis für die Kommunalpolitik zu interessieren, werde es schlecht bestellt sein für die politische Kultur im Kreis.

Bruno Herberich wollte deshalb ein Netzwerk initiieren, das unter der Leitung der jungen, neu gewählten Vertreterinnen und Vertreter in den kommunalpolitischen Gremien mehr junge Wähler für die Belange der Menschen im Neckar-Odenwald-Kreis sensibilisiert und für die Arbeit in den Gremien gewinnt.

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