Mitgliederversammlung 2016

Mitgliederversammlung   2016    17.11.2016

 

Kommunalpolitik ist ein weites Feld, oft spannend, manchmal zäh, Erfolge brauchen Zeit, Unerwartetes muss bewältigt werden und viel bürgerschaftliches Engagement ist notwendig.

Dies wurde einmal mehr deutlich in den Berichten der Ortsvorsteher, der Gemeinderäte und Kreisräte der Freien Wähler Hardheim auf der Jahresmitgliederversammlung.

Vorsitzender Eric Bachmann konnte neben zahlreichen Mitgliedern auch Bürgermeister Volker Rohm, Bürgermeister a.D. Heribert Fouquet  und Ehrenmitglied Helmut Göbes begrüßen.

Der Kreisverband wurde vertreten durch den 2. Vorsitzenden Erwin Knörzer-Ehrenfried.

In seinem Jahresrückblick erinnerte Bachmann  an Vereinsaktivitäten wie die Winterwanderung und den Familientag mit Waldbegehung im Honert.

Gedacht wurde des im Oktober verstorbenen Mitglieds Gerhard Wanitschek.

 Klaus Schneider berichtete über die wichtigsten Themen im Gemeinderat: Flüchtlingsunterbringung, die Windkraftstandorte, die Bauleitplanung mit Ausweisung des Sanierungsgebietes Ried, das Müllkonzept, den Feuerwehrbedarfsplan um nur einige zu nennen. Ein besonderes Highlight sei die Feier der 50-jährigen Partnerschaft mit Müntschemier und der Besuch in der Schweiz gewesen , man werde dort immer sehr freundschaftlich aufgenommen.

Schneider wie auch später Bürgermeister Rohm würdigten ausdrücklich nochmals den außerordentlichen Einsatz der ehrenamtlichen Flüchtlingshelfer und der Gemeindeverwaltung, ohne die diese gewaltige Herausforderung nicht zu bewältigen gewesen wäre.

 Auch in den Ortsteilen wurde wieder viel bewegt. In Schweinberg und Bretzingen konnten  durch Gebäudeabbrüche Möglichkeiten zur Neugestaltung des Ortsbildes geschaffen werden. In Schweinberg habe sich die Sanierung des Regenrückhaltebeckens in diesem Jahr bei einigen Starkregen schon als wichtige Investition erwiesen, so Ortsvorsteher Elbert. Er freute sich auch über die gute Entwicklung des Baugebiets Achtzehnmorgen und die Aufwertung der Burgruine im Geopark. In Bretzingen erhitze der Windkraftstandort Kornberg/Dreimärker nachwievor die Gemüter, bemerkte Ortsvorsteher Wolf, und das werde wohl noch eine Weile so bleiben. Die Neugestaltung des Kindergartenaußenbereichs sei sehr gelungen, der Bauhof habe hier gute Arbeit geleistet.

 

Kreisrat Heribert Fouquet musste leider auch in diesem Jahr das immer noch hohe Defizit der Neckar-Odenwakd-Kliniken ansprechen, die notwendige Abmangelung durch den Kreis übersteige wieder die Sechsmillionen Grenze. Auch in der Geschäftsführung sei seiner Meinung nach noch einiges zu verbessern. Weitere wichtige Arbeitsschwerpunkte im Landkreis waren die Flüchtlingsunterbringung, das Abfallwirtschaftskonzept und die Breitbandversorgung. Das schnelle Internet sei ein wichtiger Standortfaktor gerade im ländlichen Raum, man dürfe sich nicht abhängen lassen.

 Bürgermeister Rohm dankte allen kommunalen Amtsträgern und besonders auch seiner Verwaltung für ihr Engagement und die geleistete Arbeit. Er bedauerte, dass dies in der Öffentlichkeit nicht immer so gesehen und wertgeschätzt werde, sondern eine Zunahme von Anfeindungen und Aggression festzustellen sei und wünschte sich die Rückkehr zu einem fairen Umgang miteinander.

Ein großes Problen für den Gemeindehaushalt sei die Einnahmenseite, größere Ausgaben seien daher nur schwer möglich. Dennoch gebe es viele Beispiele für eine gute Entwicklung der Gemeinde, z. B. den Ausbau des Radweges und besonders das Krankenhaus.

Vorsitzender Bachmann gab noch einen Ausblick für 2017, im Frühjahr sei ein kommunalpolitischer Stammtisch mit einem aktuellen Themenschwerpunkt geplant. Er dankte für das rege Interesse, eine lebhafte Frage-und Diskssionsrunde schloss sich an.

G. Hauck

 

 

 

 

 

 





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