1225 Jahr Feier

                                                                                                                      Walldürn, 26.9.20

Betrifft: 1225 - Jahr Jubiläum Stadt Walldürn im Jahr 2019

Sehr geehrter Herr Bürgermeister,

wir haben die Gemeinderatssitzung von Montagabend 24. September 2018 noch einmal Revue passieren lassen und haben dazu nachfolgende Anmerkungen.

Erstmals gestern erhielt das Gremium als Tischvorlage eine Liste von Veranstaltungen, die im Laufe des Jahres 2019 stattfinden sollen. Dabei fällt auf, dass ausser dem „Theaterprojekt Schlosshof“ und „Schloss-Open-Air“ das allermeiste sowieso regulär stattfindet. Dass z.B. sogar Fronleichnam,Großer Blutsfeiertag, Pfarrfest St.Georg, Abschlusskonzert Musikschule u.v.a.m. unter dem Hut des Jubiläums genannt werden, befremdet doch sehr.

Auf unsere Anfrage im Dezember 2017 bzgl. des Programms für das Stadtjubiläum haben Sie in der Sitzung des Gemeinderates am 18. Dezember 2017 geäußert, dass es eine Projektgruppe gibt und diese zeitnah dem Gremium berichten wird. Seither haben wir mehrfach nachgefragt, wann das erfolgen wird. Unter anderem nach der Presseberichterstattung im März 2018. Dennoch gab es keinerlei Information für das Gremium bis Montagabend (Liste s.o., mit ein paar wenigen von Ihnen genannten Eckdaten zu den Kosten).

Auch in Anbetracht der Kosten im Haushalt (€ 14.637,- für „Stadt als Marke“, GR 24.9.18 ÖT Top 1 – sind positiverweise enthalten) und der fortgeschrittenen Zeit hätten wir hier deutlich mehr erwartet.

Daher bitten wir nochmals darum, die Ideen, Besonderheiten und den Sachstand zum Jubiläum, wie von Ihnen im Dezember´2017 zugesichert, durch die Projektgruppe zeitnah und angemessen vorzustellen. 

Bedauerlich ist auch, dass Herr Dr.Rombach am Montag das Thema „Stadt als Marke“ nur mit wenigen Worten dem Gremium, den anwesenden Bürgern und Pressevertretern vorgestellt hat. Hierbei wäre sicherlich auch eine kurze visualisierte Unterstützung denkbar gewesen. Das hätte dem Thema "Marketing" gewiss mehr Überzeugungskraft verliehen. Dies war bestimmt dann auch die Ursache für kritische Nachfragen.

Mit freundlichen Grüßen

Ramona Paar, Stadträtin                              Helmut Kubin, Stadtrat

 

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